Musikverein Orsingen 1897 e.V.

Presse und Vereinsnachrichten

Junge Musiker zeigen ihr Können (Südkurier 21.03.2012)

Das Jugendblasorchester Orsingen-Nenzingen (JBOON) lud die Jungmusik Reichenau und die Jugendkapelle Ehingen zum Jugendgemein-schaftskonzert in die Orsinger Kirnberghalle ein.

Zahlreiche Besucherinnen und Besucher zog es dort ebenfalls hin. Der Präsident des MV Orsingen, Andreas Fritschi konnte ein großes Publikum begrüßen.

Er wusste, dass es nicht mehr leicht ist, junge Leute für die Arbeit im Musikverein zu motivieren. Gut ausgebildete Jungmusiker zögen zudem oftmals beruflich oder ausbildungsbedingt weg. Heiko Ruß, Vorsitzender des Musikvereins Nenzingen konnte sich am Ende des Konzerts für einen gelungenen Abend bedanken. Zu diesem habe das hohe Niveau der aufgetretenen Jugendkapellen beigetragen.

Die Jungmusik Reichenau unter der Leitung von Alexander Weltin begeisterte auf hohem Niveau mit „Fanfare for a celebration“, „Erinnerungen an Zirkus Renz“, „Highlights from fiddler on the roof“ und „Everthing I do“. Tosenden Applaus bekam vor allem Johannes Graf. Der 13-Jährige zog alle mit seinem Solo am Xylophon in den Bann. Nach der kurzen Umbaupause eroberte die Jugendkapelle Ehingen unter der Leitung von Jasmin Beck die Bühne mit „Fun, fun, fun“, „Music from grease“, „Abendstimmung“ und „Allshook up“. Dabei bewies sie, dass die jungen Wilden durchaus auch Mut zu ruhigen Stücken haben.

Fulminanter Schlusspunkt war das JBOON unter der Leitung von Christian Senger. Vor dem Auftritt wurden elf Jungmusiker mit Leistungsabzeichen in Silber oder Bronze ausgezeichnet. „Encanto“, „Atlantis – the lost continent“, „Aladdin“ und „Glee showstoppers“ sowie zwei Zugaben hatten die Musiker und Musikerinnen dabei. Bei der Zugabe zeigten die Jugendlichen aus Orsingen und Nenzingen obendrein noch viel Showtalent.

Manche Aktiven konnten sich von diesem Nachwuchs eine Scheibe abschneiden. Sie sind für jeden Musikverein eine Bereicherung. Bei der Musikauswahl bevorzugten alle drei Ensembles moderne Stücke. Doch bewiesen sie, dass sie ruhigen Melodien ebenso gewachsen sind wie schnellen. So gab es für alle drei Jungmusiken wie Dirigenten herzlichen und lang anhaltenden Applaus. Hoffentlich bleiben sie ihren Vereinen noch lange erhalten mit ihrer Spiel- und Lebensfreude ebenso wie mit ihrem Schwung und ihrer Harmonie.

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